Neubau mit Fußbodenheizung
Wärmepumpe und PV werden gemeinsam geplant. Niedriger Wärmebedarf und niedrige Vorlauftemperaturen machen die Wärmepumpe effizient, die Steuerung kann von Anfang an abgestimmt werden.
Typische Ausgangslagen, belegte Zahlen und die häufigsten Fehleinschätzungen, damit Sie Ihre Erwartungen richtig einordnen.
Meist ja: Die Wärmepumpe verbraucht einen Teil des eigenen Sonnenstroms direkt und erhöht so den Nutzen der PV-Anlage. Nach einer Schätzung von PV Austria aus 2024 bringt eine typische Anlage zusammen mit Wärmepumpe rund € 1.000 im Jahr, und sie hat sich nach ungefähr 7 statt 10 Jahren bezahlt gemacht. Die Zahlen beruhen auf dem Strompreis von 2024.
Wichtig zur Einordnung: Wir sammeln keine Kundenberichte und veröffentlichen keine Erfahrungsberichte. Was hier steht, sind typische Ausgangslagen bei der Planung und Zahlen aus nachprüfbaren Quellen. So erhalten Sie ein realistisches Bild statt einzelner Erfolgsgeschichten.
Wärmepumpe und PV werden gemeinsam geplant. Niedriger Wärmebedarf und niedrige Vorlauftemperaturen machen die Wärmepumpe effizient, die Steuerung kann von Anfang an abgestimmt werden.
Der bisher eingespeiste Überschuss findet einen Abnehmer. Prüfen Sie, ob Wechselrichter oder Energiemanager die neue Wärmepumpe ansteuern können.
Die PV-Anlage wird auf den bekannten Stromverbrauch der Wärmepumpe abgestimmt. Hat die Wärmepumpe eine SG-Ready-Schnittstelle, lässt sie sich leicht einbinden.
Der Wärmebedarf ist höher und fällt vor allem im Winter an. PV hilft im Sommer und in der Übergangszeit, die Effizienz der Wärmepumpe bleibt der größere Hebel.
Wie groß die PV-Anlage in diesen Fällen sein sollte, lesen Sie unter PV-Anlage für das Einfamilienhaus mit Wärmepumpe.
In den warmen Monaten braucht die Wärmepumpe vor allem Strom für Warmwasser. Diesen Bedarf kann eine gut gesteuerte Anlage großteils mit Sonnenstrom decken, wenn der Speicher tagsüber geladen wird. In der Übergangszeit kommt Heizstrom an sonnigen Tagen dazu.
Im Winter ist die Lage umgekehrt: hoher Wärmebedarf, wenig Sonne. Der größte Teil des Heizstroms kommt dann aus dem Netz. Wer hier sparen will, sollte vor allem auf die Effizienz der Wärmepumpe achten. Laut klimaaktiv senkt eine Jahresarbeitszahl von 4 statt 3 die Stromkosten um rund ein Viertel.
Ein Bericht aus dem Bezirk Rohrbach aus dem Jahr 2019 schildert einen Haushalt, der mit Energiemanagement für Wärmepumpe, PV-Anlage, Speicher und E-Auto bis zu rund 80 % Eigenverbrauch erreichte, gegenüber rund 30 % ohne Steuerung. Das ist eine einzelne Aussage und kein Mittelwert. Sie zeigt aber, wie stark die Steuerung das Ergebnis beeinflusst. Mehr dazu unter Steuerung der Wärmepumpe mit Photovoltaik.
2026 gab es einen Rabatt von 20 % auf das Netzentgelt für Strom, der vom 1. April bis 30. September zwischen 10 und 16 Uhr bezogen wurde. Voraussetzung waren Viertelstundendaten vom Smart Meter. Für Haushalte mit Wärmepumpe war das ein Anreiz, Warmwasser mittags zu bereiten. Ob und wie die Regel 2027 weitergilt, ist noch offen. Prüfen Sie das bei Ihrem Netzbetreiber.
Stand Oktober 2026.
In den meisten Einfamilienhäusern ja. PV Austria bezifferte 2024 die jährliche Ersparnis einer typischen 7-kWp-Anlage mit Wärmepumpe auf rund € 1.000 statt mindestens € 700 ohne Wärmepumpe, die Amortisationszeit auf ungefähr 7 statt 10 Jahre. Diese Zahlen beruhen auf einem Strompreis von rund 33 Cent je kWh; bei den Preisen 2026 fällt die Ersparnis geringer aus.
Das ist sehr unterschiedlich. Ein Bericht aus Oberösterreich von 2019 nennt für einen Einzelfall mit Energiemanagement, Wärmepumpe, Speicher und E-Auto bis zu rund 80 % Eigenverbrauch, ohne solche Steuerung rund 30 %. Das ist ein Einzelfall und kein Durchschnitt.
Nur zu einem kleinen Teil. Im Winter ist der Wärmebedarf am höchsten und der Solarertrag am niedrigsten. Den Großteil des Winterstroms bezieht die Wärmepumpe aus dem Netz, deshalb bleibt eine gute Effizienz der Wärmepumpe entscheidend.
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